Beispiele externer Kommunikation

Airport - Kommunikationsinstrument für verschiedene Anspruchsgruppen

Bis zu 6 Spieler versuchen mit einer Reisegruppe von je 8 Passagieren das wartende Flugzeug zu erreichen. Ziel des Spiels ist es, so viele Passagiere der eigenen Reisegruppe wie möglich im Flieger unterzubringen. Doch die begehrten Plätze im Flugzeug sind beschränkt, darum ist Eile und taktisches Geschick von den Spielern gefragt. Durch Aktionskarten können Warteschlangen elegant vermieden und Passagiere anderer Reisegruppen am Vorwärtskommen gehindert oder gar zurückgeworfen werden. Letztendlich sammelt derjenige Spieler die meisten Punkte, der die meisten Passagiere im Flugzeug platziert, bevor dieses zur Destination aufbricht.

 

Mit Airport gelingt es dem Auftraggeber, die ureigenen Funktion und die dadurch gegebene Relevanz eines Flughafens in spannender, spielerischen Form zu vermitteln. Anspruchsgruppen sind dabei die breite Öffentlichkeit, Kunden sowie Mitarbeitende.

 

Bob the Game - eine Spiellösung zum Thema Tausch und Geld

Im Strategiespiel BOB (Barter or Buy) erhalten die Teilnehmenden in mehreren Runden Buchstaben aus einem Set von 270 Buchstaben und versuchen damit möglichst schnell einen vorgegebenen Satz nachzubilden. Die vorgegebenen Sätze stehen für ein Bedürfnis, das man erreichen will und die Buchstaben für die Güter, mit denen das Bedürfnis befriedigt werden kann. Durch tauschen und ‘verkaufen’ mit anderen Gruppen können sich die Spielenden mit Buchstaben versorgen und somit das Ziel schneller erreichen. Während bei Spielanfang die ausgeteilten Buchstaben oft passen, wird mit zunehmender Spieldauer dieser Tauschhandel immer wichtiger. Noch später im Spiel kommt durch reduzierte ‚Ressourcen‘ nun auch die Funktion von Geld ins Spiel.Gruppen, die erkennen, dass die Nachfrage mit X-Buchstaben auf einen gemeinsamen Wert gebracht werden können, entdecken quasi das Geld und erreichen dadurch bessere Resultate.

 

BOB wurde für die Sekundarstufe II entwickelt, mit dem Ziel, das im Lehrplan verankerte Ziel, die Funktionen von Geld und dessen Vorteile gegenüber der Tauschwirtschaft kennen zu lernen, intuitive zu erfassen. Dem Spiel nachgelagert ist eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, jedoch mit Verweisen auf die im Spiel gewonnenen Aussagen und Erkenntnisse.

 

 

VGame - ein Strategiespiel, das die Grundprinzipien von Versichern und Vorsorgen vermittelt

Im Strategiespiel V-Game (Versicherungsspiel) überführen die Spielenden in mehreren, voneinander unabhängigen Etappen Tiere aus einer Aufzuchtstation in die freie Wildbahn eines Nationalparks. Um sich vor einem finanziellen Schaden zu schützen, der entsteht, falls ein Tier während des Transports flüchtet und wieder eingefangen werden muss, können die Spielenden ihre Tiere versichern. Pro Etappe wird jedem Spielenden der Umsatz, den er mit dem Tiertransport verdient, gutgeschrieben, wobei es im Interesse jedes Spielenden ist, möglichst viel Umsatz zu erwirtschaften.

 

Das Spiel macht verschiedene individuelle und kollektive Aspekte von Versicherungen erlebbar. Die erste Etappe führt in die Grundproblematik ein. Die weiteren Etappen unterscheiden sich in Rahmenbedingungen wie Versicherungsprämien, Fluchtwahrscheinlichkeiten und Schadenssummen oder der Struktur der Risiken.

 

Lernziele:

  • Die Konsequenzen des Versicherungsentscheides auf eigene und fremde Spielausgänge verstehen. Wer sich versichert, hat ein ordentliches Ergebnis auf sicher, das nicht vom Zufall abhängt. Wer sich nicht versichert, erzielt mit etwas Glück das bestmögliche Ergebnis, fällt jedoch mit etwas Pech weit zurück.
  • Einerseits den eigenen Risikoaversion kennen lernen, andererseits erkennen, dass die Nachfrage bei steigender Versicherungsprämie abnimmt.
  • Die Unterschiede zwischen einem relativ häufigen, aber kleinen, und einem seltenen, aber grossen Schadensereignis erkennen. Risikoscheue Personen sollten sich bei gleicher durchschnittlich erwarteten Schadenssumme eher gegen die seltenen, aber extremen Ereignisse versichern.
  • Erfahren, dass man sich nicht beliebig gegen alle Risiken versichern kann. Versicherungen leben davon, dass sich die Risiken zwischen den einzelnen Versicherten ausgleichen. Sind die Risiken hoch korreliert bzw. trifft ein Schaden alle Versicherten stets gleichzeitig wie in dieser Etappe, wird dieses Prinzip ausgehebelt.

 

 

 

 

 

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